Bauhaus Symposium, Itten-Sonderführung am Ziblelemärit und weitere Veranstaltungen

Kunstmuseum Bern

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Morgen beginnt das Symposium «Multiple Modernen». Die neueste Forschung zur Bedeutung des Bauhaus im Kontext globaler Modernebewegungen ist das Thema. Als Avantgarde-Schule war das Bauhaus mit Johannes Itten und Paul Klee in ein internationales Netzwerk von Intellektuellen, Künstlerinnen und Künstlern sowie globalen reformpädagogischen Organisationen eingebettet. Das Symposium beginnt mit einer Führung durch die Ausstellung «Johannes Itten: Kunst als Leben» im Kunstmuseum Bern und verlagert sich dann ins Zentrum Paul Klee.

Das Johannes Itten ein Anhänger der Zwiebel und ihrer Kräfte war, ist bekannt. Daher nehmen wir den Zibelemärit zum Anlass, Sie zu einer etwas anderen Führung einzuladen.

Im Dezember erwarten Sie der beliebte Adventskalender und die Eröffnung der Ausstellung «Alles zerfällt. Schweizer Kunst von Böcklin bis Vallotton». Wir werfen einen neuen Blick auf die Schweizer Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und unsere Sammlung. Die Ausstellung zeigt auf, wie die Erkenntnisse von Nikolaus Kopernikus, Charles Darwin und Sigmund Freud in zentralen Dimensionen das Selbst- und Weltbild des Menschen in Frage stellten und wie die Kunst des 19. Jahrhunderts auf diese Brüche reagierte.

Herzlich Nina Zimmer

 

Itten Spezialführung am Zibelemärit

Itten Spezialführung am Zibelemärit

Spezialführung am Morgen des Zibelemärit
Für Johannes Itten war die Zwiebel ein Mittel zur körperlichen und geistigen Reinigung. Am Morgen des Ziblelemärit geht diese Spezialführung Ittens Lebensphilosophie und Schaffen auf die Spur. Anschliessend Frühstück mit Zwiebelkuchen, Weisswein und Most. 
MO, 25. November, 6h
Zur Anmeldung (Kosten CHF 25)

 

Adventskalender

Adventskalender

Advent, Advent
Im Rahmen des diesjährigen Adventskalenders finden wie jedes Jahr kurze Bildbetrachtungen statt. Es werden auch Werke, die nicht in der Ausstellung «Freundeswerke. 100 Jahre Verein der Freunde Kunstmuseum Bern» zu sehen sind, aus dem Depot geholt und gezeigt.
01. – 22. Dezember, jeweils MI bis SO, 12h30 

 

Eröffnung «Alles zerfällt»

Eröffnung «Alles zerfällt»

Vorschau «Alles zerfällt. Schweizer Kunst von Böcklin bis Vallotton»
«Alles zerfällt» betrachtet die Sammlung des Kunstmuseum Bern aus der Perspektive Sigmund Freuds, der in einem Text aus dem Jahre 1917 von drei grundlegenden narzisstischen Kränkungen der Menschheit spricht. Die Ausstellung untersucht, wie die Schweizer Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts den Prozess wahrnahm, beschrieb und deutete, den man als den Prozess der Dezentrierung des menschlichen Subjekts bezeichnen könnte. 
Eröffnung DO, 12. Dezember, 18h

 

#KMBBlog

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Von Bern ans Bauhaus
Johannes Itten wird 1888 in Süderen-Linden geboren und verbringt seine gesamte Kindheit im Berner Oberland – die Zeit ist von Einsamkeit, harter Arbeit und Naturerlebnissen geprägt. Obwohl er in bescheidenen Verhältnissen aufwächst, kann er das Gymnasium besuchen und eine Ausbildung zum Lehrer beginnen...

 

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